Bürgermeister Achim Knoke: Klima- und Umweltschutz in Babenhausen voranbringen

Veröffentlicht am 27.10.2020 in Kommunalpolitik

Bürgermeister Achim Knoke will an vielen Stellschrauben drehen, um unsere Stadt auch bei eingeschränkten Haushaltsmitteln  beim Klima- und Umweltschutz voranzubringen. 


So wurden als ein Baustein bereits geeignete Dächer von städtischen Gebäuden gewinnbringend an Energieversorger verpachtet. Dort konnten diese Fotovoltaikanlagen installieren. Zu diesen Objekten gehört z.B. das Feuerwehrgebäude in der Kernstadt. Weiterhin stehen mehrere „Plugin-Photovoltaikanlagen (PV)“ zur Verfügung, wovon eine schon jetzt die Grundversorgung einer kommunalen Immobilie übernimmt. Diese können auch überregional als Beispiel dienen, wie sich mit geringen Mitteln ein breiter Einstieg in die Nutzung der Solarenergie finden lässt. Weitere Möglichkeiten bestehen vor Ort bei den Kitas und der Kläranlage. Außerdem unterstützt und fördert Bürgermeister Knoke sogenannte Quartier-Speicher, die überschüssigen Strom in einer Batterieanlage zum späteren Verbrauch im nahen Umfeld speichern:

„Diese technischen Maßnahmen stehen für mich in engem Zusammenhang mit weiteren Bausteinen zum Thema Umwelt- und Ressourcenschonung in unserer Stadt."

Dazu gehört ein Moratorium für jegliche Neuausweisung und Bereitstellung von weiteren Wald- oder landwirtschaftlichen Flächen für den Abbau von Kies und Sand bis Mitte 2022. In dieser Zeit soll in Zusammenarbeit mit der Regionalen Planungsversammlung eine Abstimmung erfolgen, welche Fördermengen überhaupt für den Bedarf des südhessischen Raumes jährlich noch benötigt werden und an welchen Standorten diese sinnvoll und unter Beachtung einer gerechten Lastenverteilung gefördert werden können. Die Nutzung vorhandener und Entwicklung neuer Recycling-Methoden von Baumaterialien können und müssen z.T. Sand und Kies ersetzen. Mein Ziel ist es, dass keine städtischen Flächen außerhalb der schon genehmigten Rahmenbetriebspläne für den Abbau mehr zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt hat Babenhausen schon mehr als ausreichend Wald- und Landwirtschaftliche Flächen für den Kies- und Sandabbau geopfert.

 

Klimawandel findet auch in Babenhausen vor unserer Haustür statt. Daher ist die Einrichtung eines Babenhäuser Klimaforums ein weiterer Baustein. Dort können interessierte Bürgerinnen und Bürgern Ihre Ideen einbringen und zusammen mit Experten zu konkreten Vorschlägen kommen. Die Ergebnisse sollen in die  Stadt- und Verkehrsplanung sowie Grünflächen- und Freizeitplanung einfließen. 

Schließlich halte ich die Gründung einer gemeinnützigen GmbH oder Genossenschaft im Bereich erneuerbare Energien für sinnvoll. Diese Einrichtung soll mit Beteiligung von Bürgerinnen und Bürger Projekte im Zusammenhang mit erneuerbaren Energien fördern und umsetzen.“

 
 

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